Wanderreitladen

Hilfsmenü

Spezielle Seiten

Suche

Suche

Weiterempfehlen

Seite weiterempfehlen

Hauptinhalt

Trense und Halfter



Nur ein Riemen am Pferdekopf

Schlichtes Lederkopfstück

So wenig am Pferdekopf wie möglich - das sollte die Leitlinie für den Wanderritt sein. Unter jedem Riemen schwitzt das Pferd und man riskiert Scheuerstellen.

 

Für die meisten Pferde (für die mit dickem Schopf und dicker Mähne sowieso) reicht ein einfacher vestellbarer Riemen als interner Link folgtKopfstück. Damit ist das Trensen unkompliziert und schnell, und die Trense ist schön leicht. Bei Gebissen, die durchs Maul rutschen können, empfiehlt sich noch ein Kinnriemen.

 

Ein normales, dickes Stallhalfter sollte man nicht unter die Trense ziehen, weil dann zwei Lagen Riemen übereinanderliegen und die Gefahr, dass etwas scheuert, noch größer ist.

 


Wer unterwegs den Moment zwischen Abtrensen und Aufhalftern fürchtet, kann auch zur Wanderreittrense greifen. Dieses Halfter, in das man einfach zusätzlich Backenstücke mit Gebiss einhängen kann, ist sehr praktisch und unkompliziert. Allerdings trägt das Pferd dabei auch ziemlich viel am Kopf.


Eine weitere interessante Alternative ist das externer Link in neuem Fenster folgtmerothische Ledergebiss. Es besteht aus einem Ledersteg, den das Pferd im Maul hat, und einem Riemen, der um das Pferde-Kinn geschlossen wird. Vorausgesetzt, die Maulspalte ist lang genug, kann man nur mit diesem Gebiss reiten und braucht kein zusätzliches Kopfstück, der Kopf ist also ganz frei.


Selbstverständlich eignen sich fürs Wanderreiten auch gebisslose Zäumungen wie etwa das Sidepull, Lindel oder der externer Link in neuem Fenster folgtLG-Zaum gut. Je nach Ausführung kann man die Pferde damit an der Hand grasen lassen und spart sich so den Wechsel von Trense zu Halfter. An den meisten gebisslosen Zäumungen sollte man ein Pferd allerdings niemals anbinden, da ihre Wirkung bei eventueller Panik schärfer als ein Stallhalfter ist und zu erheblichen Verletzungen führen kann. Ob eine Zäumung mit oder ohne Gebiss sinnvoller ist, muss jeder selbst entscheiden.


Als Zügel nehme ich am liebsten interner Link folgtgeflochtene Zügel aus Poly-Flechtschnur. Ihr großer Vorteil gegenüber Lederzügeln ist, dass sie kaum Feuchtigkeit aufnehmen und auch bei Regen schön griffig bleiben. Mit passendem Karabiner kann man sie in der Pause als Führ- und Anbindestrick verwenden.





Mit dem LG-Zaum unterwegs